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So erstellst du deine WordPress Website in 10 Schritten

In 10 Schritten zu deiner eigenen WordPress Website. Hört sich verlockend einfach an ;-)
WordPress Website in 10 Schritten
Inhaltsverzeichnis

Die Erstellung einer eigenen Website ist heutzutage einfacher, denn je.

In diesem Blogbeitrag erkläre ich dir die 10 wichtigsten Schritte, die überhaupt nötig sind, damit du deine eigenen Website mit WordPress erstellen kannst.

Wenn du noch gar keine Ahnung von der Materie hast, lies dich hier in das Thema ein: Überblick über WordPress.

Bevor wir jedoch in die Details eintauchen, betone ich, dass die Erstellung einer Website ein äußerst komplexes Thema ist.

Es erfordert sowohl technisches Know-how als auch eine sorgfältige Planung und Umsetzung. Viele Aspekte müssen berücksichtigt werden, die dir oft erst im Nachhinein bewusst werden.

Warum ist es so wichtig, die Komplexität dieses Themas zu betonen?

Es ist wichtig, dass du dir dieser Komplexität bewusst bist, um realistische Erwartungen zu haben.

Die in diesem Beitrag beschriebenen 10 Schritte sollen dir als Orientierung dienen und dich auf dem Weg zu deiner eigenen WordPress-Website unterstützen.

Die Schritte bieten aber nur einen Rahmen, um dir die grundlegenden Aufgaben für den Start zu erklären, gleichzeitig wirst du weitere wichtige Werkzeuge und vor allen Dingen viel zeitliche Ressourcen benötigen, wenn du deine Website selbst erstellen möchtest.

Schritt 1: Hosting-Anbieter auswählen

Was ist Hosting überhaupt und für was benötigst du es.
Einfach erklärt: Deine Website sind Dateien, die müssen irgendwie ins Internet hochgeladen werden, so dass sie dort verfügbar sind und Besucher sich deine Website auf ihrem Computer oder Endgeräten ansehen können.
D.h. ein Hoster speichert deine Daten, die deine Website ausmachen. Oder anders: ein Hoster stellt dir Speicherplatz und Rechenleistung für deine Website zur Verfügung.
Es gibt unterschiedliche Arten von Hosting. Warum brauchst du ein Hoster und warum kannst du das nicht selbst machen?

Generell würde dies schon funktionieren. Dazu wäre aber ein eigener Server, der 24 Stunden am Tag läuft notwendig. Diesen musst du dann auch perfekt „aufsetzen“, brauchst ein gewisses Betriebssystem und solltest Kenntnisse als Systemadministrator haben.
Das ist viel zu viel Aufwand.
Deshalb gibt es Hosting Unternehmen, die diesen Service anbieten.
Also steht am Anfang die Auswahl des richtigen Webspace an.
Webspace ist ebenfalls eine Bezeichnung für den Online-Speicher, auf dem deine WordPress-Installation liegt und Tag und Nacht erreichbar ist.
Bei der Auswahl deines Hosting Anbieters solltest du die Empfehlungen für die technischen Anforderungen von WordPress beachten. Diese Systemanforderungen kannst du auf der WordPress-Seite einsehen. Meine Empfehlung für das Hosting ist * AllInkl

Meiner Meinung einer der besten Hoster für deine Website, aufgrund schneller Ladezeiten, schnellem Support, SSL Zertifikat und WordPress One Click Installation.

*

Schritt 2: Domain wählen

Das ist das, was du in die Adresszeile deines Browsers eingibst, praktisch die Adresse unter der deine Webseite im Internet erreichbar ist. Bei mir ist das www.tauch-auf.de.

Webhosting und Domain sind zwei unterschiedliche Sachen. Du kannst das Webhosting und die Domain bei zwei unterschiedlichen Anbietern haben. Deinen Domainnamen kaufst du eigentlich nicht, sondern du mietest diesen Namen nur und zahlst eine jährliche Gebühr dafür. Solange du diese Gebühr bezahlst, gehört die Adresse dir, wenn du nicht mehr dafür bezahlst, kann die Adresse jemand anderes haben. Wenn du hierüber eine ausführliche Erklärung haben möchtest, dann empfehle ich dir diesen Artikel. Am besten kaufst du den Domainnamen zusammen mit dem Webspeicherplatz bei deinem Hoster. 

Wie sollte nun deineDomain lauten?

➡️ Allgemeine Tipps für die Auswahl deiner Domain:

✔️ kurz und einprägsam

✔️ sollte leicht zu buchstabieren sein

✔️ verwende keine Abkürzungen oder Zahlen

✔️ verwirre deine Besucher nicht, wähle einen Namen der zu dir und deinem Unternehmen/Marke passt

✔️ verletze keine Markenrechte

Denk daran, dein Domain -Name gilt später auch für die E-Mail-Adresse, wie z.B. in meinem Fall info@tauch-auf.de

Übrigens, Umlaute sind seit einiger Zeit in der Domain erlaubt, aber nicht empfehlenswert, da sie bei älteren Browsern zu Problemen führen können. Außerdem sind sie in der E-Mail-Adresse nicht erlaubt und du verwirrst nur.

Normalerweise registrierst du die Domain über deinen Webhoster. Da kannst du auch prüfen, ob der Domain-Name noch verfügbar ist. Du kannst deinen gewählten Namen auch „googeln“ oder vorab auf Verfügbarkeit prüfen.

Eine Domain besteht aus einer Top-Level-Domain (TLD) und einem Second-Level-Domain (SLD).
Beide Teile werden durch einen Punkt getrennt.

Mein Beispiel: tauch-auf.de Die gebräuchlichsten Endungen (TLD) in Deutschland ist .de.

International wird sehr oft .com verwendet. Seit einiger Zeit kannst du deine Domain auch mit anderen Endungen registrieren (.info, .online…).

Ob sich Nutzer nun ungewöhnliche Endungen merken und ob diese sinnvoll sind 🤔 ich weiß nicht, hier bin ich altmodisch und bleibe lieber bei den bekannten Endungen.

Wie wählst du nun den perfekten Namen?

👤Bist du eine Personenmarke?
Du baust dein Unternehmen unter deinem eigenen Namen auf? Dann kannst du deine Domain mit deinem eigenen Namen wählen. Der Nachteil, es ist nicht sofort erkennbar.
Bei diesem Namen erkennst du nicht, um was es geht: „anna-huber.de“ .

🧘Steht dein Angebot im Fokus? Wie z.B. „yogakurs-online.com“ Hier ist sofort ersichtlich, um was es geht.

Der Nachteil, möchtest du dein Angebot später ändern, oder etwas völlig anderes anbieten, passt dein Angebot mit dem Namen nicht mehr überein.

Ist mir selbst passiert. Meine Domain lautete ursprünglich „assistenz-virtuell.de“.

🧌Du kannst auch einen Phantasienamen wählen.
Doch prüfe unbedingt zuvor, ob der Name in einer anderen Sprache eine peinliche oder ungewünschte Bedeutung hat, oder ob du bestehendes Markenrecht verletzt. Das kannst du u.a. hier machen.

 

Schritt 3: Installation von WordPress

Als nächsten Schritt benötigst du deine Software, mit der du deine Website gestaltest. Meine klare Empfehlung ist WordPress. Die Gründe habe ich in diesem Blog-Artikel von mir erläutert.

WordPress kann bei den meisten Webhostern automatisch, mit wenigen einfachen Klicks installiert werden. Beim Hoster meiner Wahl, * All-inkl., ist dies so.

Allinkl WordPress Installation

 

Bietet dein Hoster diese einfache automatische Installation nicht an, dann musst du WordPress manuell installieren. Log dich mit der Kundennummer und dem Passwort deines Hosters auf deinem Webspace ein. Um auf deinen Webspace zugreifen zu können, musst du nun einen FTP-Zugang anlegen. Damit kannst du die Dateien der WordPress-Software auf deinen Webspace übertragen.  Für die Installation von WordPress benötigst du eine Datenbank (MySQL). Hier werden Informationen und Texte deiner Website gespeichert. Diese erstellst du ebenfalls auf deinem Webspace. Solltest du bei deiner manuellen Installation Hilfe benötigen, dann kontaktiere am besten deinen Hoster.

Schritt 4: SSL-Zertifikat einrichten

Mit einer SSL-Zertifikat ist die Verbindung zwischen deiner Website und deiner Website-Besucher verschlüsselt. Anleitung für ein SSL-Zertifikat für All-Inkl. findest du hier.

Schritt 5: Website erstellen mit WordPress

So erstellst du eine WordPress Website
Wenn du zuvor alles richtig gemacht hast, kannst du dich unter www.deine-domain/wp-admin, in dein Backend einloggen. Hier nimmst du notwendige Einstellungen vor, erstellst deine Seiten, schreibst Blogartikel und führst alle notwendigen Aktualisierungen durch.
Schritt für Schritt zur eigenen WordPress Website

Passe die Grundeinstellungen unter „Einstellungen-Allgemein“ an. Gib den Titel, und Untertitel deiner Website an. Leg Sprache und das Datums- und Zeitformat fest. 

Unter „Lesen“ legst du fest, ob deine Startseite eine statische Seite ist, oder ob deine neuesten Blogbeiträge angezeigt werden sollen. Unter „Diskussion“ kannst du entscheiden, ob deine Leser kommentieren dürfen, oder nicht. Ich empfehle dir außerdem unter „Permalinks“ die Einstellung: Beitragsname, vorzunehmen, damit deine Beitragstitel automatisch in die URL übernommen werden.

Schritt 6: Theme auswählen-installieren-anpassen

In 10 Schritten zur eigenen WordPress Website

Ein Theme ist die Design-Vorlage für deine Website. Ich verwende auf meiner Website OceanWP. Wenn du dein Theme ausgewählt hast, kannst du anfangen, deine Website zu gestalten. Dein Theme sollte in jeden Fall responsive sein, also auch für für Handy und Tablet geeignet. Da nicht jedes Theme für alles geeignet ist, solltest du bei der Auswahl deines Themes ein paar Punkte überlegen:

  • kostenloses oder kostenpflichtiges Theme
  • welche Funktionen soll mein Theme erfüllen
  • benötige ich einen Shop
  • soll meine Website mehrsprachig sein

Unter „Design“ „Customizer“ kannst du diverse Einstellungen vornehmen, wie Farben und Schriften festlegen, diverse Bereiche definieren. Dein Logo und ein Favicon festlegen.

Schritt 7: Installation der wichtigsten Plugins

WordPress aufräumen

Plugins sind Erweiterungen, für zusätzliche Funktionen. Beschränke den Einsatz auf die nötigsten. Die Plugins „Hello Dolly“ und „Akismet Anti-Spam“ sind nach einer neuen WordPress-Installation vorinstalliert. Lösche diese (auch im Papierkorb).  

Ich empfehle dir folgende Plugins zu installieren und zu aktivieren:

Bei Plugins gilt, weniger ist mehr. Prüfe in deinem individuellen Fall unbedingt, ob du all diese Plugins benötigst.

  • UpdraftPlus: zur Sicherung und Wiederherstellung deiner Website
  • Elementor als Pagebuilder, außer du hast dich für einen anderen Pagebuilder entschieden
  • Complianz | GDPR/CCPA Cookie-Einwilligung
    Complianz | GDPR/CCPA Cookie-Einwilligung
  • Enable Media Replace: ersetzt einfach hochgeladene Medien
  • Smush, damit deine Bilder schon beim Hochladen optimiert werden
  • Antispam Bee - um Kommentare- und Spam zu entgehen
  • WP Fastest Cache - zur Verringerung deiner Ladezeiten
  • Rank Math - gratis SEO-Tool zur Optimierung deiner Website

Schritt 8: Seiten erstellen und mit Inhalten befüllen

Unter „Seiten“ kannst du deine wichtigsten Seiten erstellen. In jeden Fall gehören ein Impressum und eine Datenschutzerklärung dazu. Außerdem erstell deine Startseite, die deinen Website-Besuchern beim Aufruf deiner Domain angezeigt wird. Und befülle die Seiten natürlich mit Inhalten.

Schritt 9: Menue anlegen

Unter „Design“ – „Menü“ legst du die Menüpunkte fest. 

Schritt 10: Launch deiner Website

Fertig 🙂 Jetzt kannst du deinen Webauftritt feiern. 

Pflege der Website

Web-Auftritt fertig und alles ist gut. Nein! Deine Website benötigt regelmäßige Pflege. Sie muss von Zeit zu Zeit dem neuesten Stand der Technik angepasst werden, sonst fällt sie leicht Hackerangriffen zum Opfer. Im Internet schwirren unendlich viele Websites umher, die schon seit Jahren nicht mehr gepflegt wurden: Veraltete Inhalte, grauenhafte Benutzerführung, Struktur und Übersichtlichkeit, schlechte Bilder und wo sind den eigentlich die Kontaktdaten…..  wer sieht sich schon gerne veraltete Websites an? 

DU BRAUCHST HILFE?

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