Deine Website ist online. Sie sieht ordentlich aus, funktioniert auf dem Smartphone und beschreibt dein Angebot. Trotzdem kommen darüber kaum passende Anfragen.
Liegt es an Google, an den Texten, am Design oder an der Besucherführung? Bevor du einzelne Details veränderst, solltest du herausfinden, wo die Ursache liegt.
Die kurze Antwort
Wenn du deine Website optimieren möchtest, prüfe zuerst fünf Bereiche: Angebot, Besucherführung, SEO und Inhalte, technische Grundlagen sowie Vertrauen. Welche Veränderung Vorrang hat, hängt von deinem Ziel und dem aktuellen Zustand der Website ab. Ein Website-Check zeigt dir die entscheidenden Schwachstellen und hilft dir, die nächsten Schritte sinnvoll zu ordnen.
Woran du erkennst, dass deine Website optimiert werden sollte
Wenige Anfragen bedeuten noch nicht automatisch, dass deine Website schlecht ist. Vielleicht besuchen sie zu wenige Menschen. Vielleicht kommen Besucher mit einer unpassenden Erwartung. Oder dein Angebot ist so spezialisiert, dass Anfragen grundsätzlich seltener entstehen.
Einige Anzeichen zeigen trotzdem, dass du genauer hinschauen solltest.
Deine Website bekommt Besucher, aber kaum Anfragen
Du siehst in deinen Statistiken, dass Menschen auf deiner Website landen. Trotzdem meldet sich kaum jemand.
Dafür gibt es verschiedene mögliche Ursachen. Besucher verstehen dein Angebot womöglich nicht sofort. Vielleicht fehlen wichtige Informationen, der nächste Schritt ist schwer zu finden oder die Besucher passen gar nicht zu deinem Angebot.
Bevor du Buttons verschiebst oder Kontaktformulare austauschst, solltest du deshalb prüfen, wer deine Website besucht und wonach diese Menschen suchen.
Dein Angebot ist nicht mehr richtig dargestellt
Dein Unternehmen hat sich weiterentwickelt, auf deiner Website stehen jedoch noch die Leistungen von vor drei Jahren.
Neue Angebote kamen hinzu, andere sind weggefallen. Die Startseite erzählt inzwischen eine andere Geschichte als deine Leistungsseiten. Das passiert schnell, wenn eine Website über längere Zeit wächst.
Irgendwann wirkt jeder einzelne Abschnitt für sich noch plausibel, während das Gesamtbild nicht mehr zusammenpasst.
Deine Website wird bei Google kaum gefunden
Du hast Inhalte veröffentlicht, doch über die Google-Suche kommen nur wenige Besucher.
Die Ursache kann bei fehlenden relevanten Themen, der Struktur deiner Seiten oder technischen Problemen liegen. Vielleicht wird für dein Angebot auch nur selten gesucht oder du trittst bei stark umkämpften Suchanfragen gegen größere Anbieter an.
Eine SEO-Analyse bringt dir deshalb mehr als der Versuch, möglichst viele Keywords in vorhandene Texte einzubauen.
Änderungen werden immer komplizierter
Du möchtest einen Abschnitt ergänzen und musst dafür erst mehrere Einstellungen ändern. Auf dem Smartphone sieht anschließend etwas anders aus als geplant. Plugins verursachen Konflikte oder du traust dich kaum noch, Updates durchzuführen.
In diesem Fall betrifft das Problem mehr als die Gestaltung. Auch die technische Grundlage verdient eine genaue Prüfung.
Du weißt nicht, wo du anfangen sollst
Vielleicht hast du schon viele Tipps gesammelt: Bilder verkleinern, Überschriften ändern, mehr Keywords verwenden, einen Blog starten oder Buttons auffälliger gestalten.
Jede dieser Maßnahmen kann sinnvoll sein. Für deine Website besitzen sie jedoch unterschiedliche Bedeutung. Wenn du den möglichen Nutzen der einzelnen Maßnahmen nicht einschätzen kannst, hilft eine Bestandsaufnahme.
Was tatsächlich hinter zu wenigen Website-Anfragen stecken kann
Wenn eine Website keine Anfragen bringt, fällt der Blick häufig zuerst auf SEO. Das ist nachvollziehbar. Wer bei Google nicht gefunden wird, gewinnt über diesen Weg keine Besucher.
Sichtbarkeit erfüllt allerdings nur einen Teil der Aufgabe.
Stell dir vor, ein Interessent findet deine Website über eine passende Suchanfrage. Er klickt auf dein Ergebnis und landet auf deiner Startseite. Dort liest er viel über deine Leidenschaft, deine Werte und deinen ganzheitlichen Ansatz.
Was du konkret anbietest, für wen du arbeitest und wie eine Zusammenarbeit aussieht, bleibt offen. Die Suchmaschinenoptimierung hat in diesem Fall ihren Zweck erfüllt. Eine Anfrage entsteht trotzdem wahrscheinlich nicht.
Der umgekehrte Fall kommt ebenfalls vor. Deine Website erklärt dein Angebot hervorragend. Weil kaum jemand darauf aufmerksam wird, bleibt dieses Potenzial ungenutzt.
Technische Hindernisse können den Weg zusätzlich erschweren. Ein Formular funktioniert nicht, wichtige Inhalte werden mobil schlecht dargestellt oder eine Seite lädt so langsam, dass Besucher vorher abspringen.
Website-Optimierung ist deshalb keine einzelne technische Aufgabe. Angebot, Inhalte, Besucherführung, Auffindbarkeit und Technik wirken zusammen. Wenn du diese Zusammenhänge kennst, kannst du fundiert entscheiden, was du verändern solltest.
Die 5 wichtigsten Bereiche für deine Website-Optimierung
1. Angebot und Positionierung: Verstehen Besucher, was du anbietest?
Dieser Bereich steht für mich an erster Stelle. Eine Website kann schnell, technisch sauber und optisch ansprechend sein. Ein schwer verständliches Angebot lässt trotzdem entscheidende Fragen offen.
Schau dir deine Startseite und deine wichtigsten Leistungsseiten an. Wird deutlich, was du anbietest? Erkennen Besucher, für wen deine Leistung gedacht ist? Verstehen sie, welches Problem du löst oder wobei du unterstützt? Ist das Angebot noch aktuell?
Manchmal reicht eine veränderte Überschrift oder ein erklärender Absatz. In anderen Fällen zeigt sich, dass zuerst die Positionierung oder die Angebotsstruktur geordnet werden muss.
Beginne dann bei deinem heutigen Angebot. Sobald Leistungen, Zielgruppe und Nutzen zusammenpassen, kannst du entscheiden, wie deine Website diese Inhalte abbildet.
Wenn Angebot, Zielgruppe und Seitenstruktur gemeinsam neu geordnet werden müssen, beginnt die Überarbeitung mit der Planung. In der Website-Strategie entsteht daraus ein Aufbau, an dem du Seiten, Inhalte und nächste Schritte ausrichten kannst.
2. Besucherführung: Finden Interessenten den nächsten Schritt?
Eine gute Website beantwortet Fragen und unterstützt Besucher bei der Orientierung. Dafür braucht es keinen riesigen Button auf jeder Seite. Die nächsten Schritte sollten zur jeweiligen Situation passen.
Ein Interessent, der sich zum ersten Mal über deine Leistung informiert, braucht vielleicht Beispiele, Informationen zum Ablauf oder Antworten auf häufige Fragen. Wer bereits eine konkrete Lösung sucht, möchte womöglich direkt Kontakt aufnehmen.
Prüfe deshalb:
- Ist die Navigation verständlich?
- Sind die wichtigsten Informationen leicht erreichbar?
- Führen interne Links sinnvoll zu weiterführenden Inhalten?
- Gibt es einen erkennbaren nächsten Schritt?
- Funktionieren Kontaktformular und Buchungslinks?
Auch die Reihenfolge deiner Inhalte spielt eine Rolle. Wenn Besucher erst durch lange allgemeine Erklärungen scrollen müssen, bevor sie dein Angebot verstehen, lohnt sich eine Überarbeitung.
Das Ziel besteht nicht im schnellstmöglichen Klick. Interessenten sollen die Informationen finden, die sie für ihre Entscheidung brauchen.
3. SEO und Inhalte: Wird deine Website für passende Suchanfragen gefunden?
Bei der Suchmaschinenoptimierung geht es um mehr als die häufige Verwendung eines Keywords. Google und andere Suchsysteme müssen erkennen können, welche Themen deine Website behandelt und für welche Suchanfragen ihre Inhalte hilfreich sind.
Dafür braucht es verständliche Texte, eine nachvollziehbare Seitenstruktur, aussagekräftige Seitentitel und Inhalte, die eine konkrete Frage beantworten.
Eine SEO-Analyse zeigt dir, welche Seiten bereits sichtbar sind und wo Entwicklungsmöglichkeiten liegen. Prüfe dabei:
- Für welche Suchanfragen wird deine Website gefunden?
- Passen diese Suchanfragen zu deinem Angebot?
- Gibt es wichtige Themen, die auf deiner Website fehlen?
- Sind Seitentitel und Überschriften aussagekräftig?
- Sind deine Inhalte aktuell und hilfreich?
- Unterstützen interne Links die Orientierung?
Suchintention: Welche Antwort erwartet ein Besucher?
Wer nach „Was kostet eine professionelle Website?“ sucht, möchte sich vermutlich informieren und Angebote einordnen. Wer „Website erstellen lassen“ eingibt, sucht eher gezielt nach einem Anbieter.
Deine Inhalte sollten diese unterschiedlichen Erwartungen aufgreifen. Eine informative Frage gehört in einen fundierten Ratgeber. Eine kommerzielle Suchanfrage braucht eine Leistungsseite, die Angebot, Ablauf, Ergebnis und nächsten Schritt verständlich beschreibt.
Ein hilfreiches Werkzeug ist die Google Search Console. Dort siehst du unter anderem, über welche Suchanfragen deine Website in den Google-Ergebnissen erscheint.
Rankings allein erzählen jedoch nur einen Teil der Geschichte. Eine Seite kann viele Besucher bekommen und wenig zu deinem Geschäft beitragen. Eine andere wird seltener aufgerufen, erreicht dafür genau die Menschen, mit denen du arbeiten möchtest.
Entscheidend ist, welche Besucher deine Website erreicht und ob der Inhalt zu ihrer Suche passt.
Für lokale Unternehmen zählt auch die regionale Auffindbarkeit
Wenn du Kunden aus deiner Umgebung erreichen möchtest, gehört Local SEO zur Optimierung.
Ein gepflegtes Google Unternehmensprofil, passende Standortinformationen auf deiner Website und einheitliche Unternehmensangaben helfen Google, dein Unternehmen bei relevanten lokalen Suchanfragen einzuordnen.
Achte darauf, dass Unternehmensname, Adresse und Kontaktdaten überall korrekt sind und zusammenpassen. Auch deine Leistungen und dein tatsächliches Einzugsgebiet sollten verständlich beschrieben sein.
Diese Grundlagen garantieren keine bestimmte Position in der lokalen Suche. Sie schaffen jedoch gute Voraussetzungen für einen nachvollziehbaren regionalen Onlineauftritt.
4. Technik und Ladezeiten: Funktioniert die Website zuverlässig?
Die technische Grundlage ist wichtig. Sie ist jedoch nicht automatisch die größte Baustelle.
Bei einer technischen Website-Analyse prüfst du zuerst, ob die Website zuverlässig funktioniert und sich auf unterschiedlichen Geräten gut bedienen lässt. Dazu gehören:
- Ladezeiten und große Bilddateien
- mobile Darstellung und Bedienbarkeit
- fehlerhafte Links
- WordPress-, Theme- und Plugin-Updates
- Sicherheitsgrundlagen und Backups
- technische Probleme bei wichtigen Formularen
- grundlegende Barrierefreiheit
Werkzeuge wie Google PageSpeed Insights und Lighthouse liefern erste Hinweise zur Performance. Ihre Ergebnisse brauchen immer eine Einordnung.
Ein schlechter Messwert ist ein Anlass für eine genauere Prüfung. Er beweist noch nicht, dass deine Website deshalb keine Kunden gewinnt. Ebenso verwandelt ein perfekter Performance-Score unverständliche Inhalte nicht in eine überzeugende Website.
Bei der mobilen Optimierung geht es um mehr als eine kleinere Bildschirmansicht. Texte müssen lesbar bleiben. Menüs sollen sich bedienen lassen. Buttons brauchen ausreichend Platz, und Formulare müssen auch auf dem Smartphone funktionieren.
Wenn die technische Basis grundsätzlich solide ist, reichen häufig gezielte Anpassungen. Entstehen bei jeder Änderung neue Fehler, kann eine größere technische Überarbeitung sinnvoll werden.
Datenschutz und rechtliche Grundlagen mitprüfen
Zur Bestandsaufnahme gehört auch ein Blick auf Datenschutz und rechtliche Pflichtangaben.
Sind Impressum und Datenschutzerklärung vorhanden und aktuell? Werden Analyse-Werkzeuge, Karten oder externe Medien datenschutzkonform eingesetzt? Auch Formulare und erforderliche Einwilligungen solltest du prüfen.
Ein Performance-Werkzeug kann nicht beurteilen, ob sämtliche rechtlichen Anforderungen erfüllt sind. Dafür kann eine rechtliche Prüfung notwendig sein. Eine technische Website-Analyse ersetzt keine Rechtsberatung.
5. Vertrauen: Gibt deine Website Sicherheit für eine Entscheidung?
Vor einer Kontaktaufnahme möchten Interessenten wissen, mit wem sie es zu tun haben. Gerade bei hochwertigen Dienstleistungen spielt Vertrauen eine wichtige Rolle.
Deine Website sollte dein Angebot erklären und einen Eindruck davon vermitteln, wie du arbeitest. Hilfreich sind zum Beispiel:
- echte Kundenstimmen
- nachvollziehbare Projektbeispiele
- Informationen über deine Erfahrung
- eine persönliche Über-mich-Seite
- ein verständlich erklärter Ablauf
- transparente Angaben zu Leistungen und Rahmenbedingungen
Nicht jedes Unternehmen braucht Zertifikate oder eine lange Referenzliste. Die vorhandenen Informationen sollten echt, relevant und nachvollziehbar sein.
Konkrete Informationen sind hilfreicher als allgemeine Versprechen
Ein Projektbeispiel, das Ausgangssituation und Lösung zeigt, sagt oft mehr aus als das Versprechen bester Qualität.
Auch Preise oder realistische Preisspannen können Orientierung schaffen, wenn sie zu deinem Angebot passen. Interessenten erkennen dadurch früher, ob eine Zusammenarbeit für sie infrage kommt.
Du musst deshalb nicht jede Leistung in ein Festpreispaket pressen. Je genauer Besucher verstehen, was sie erwartet, desto weniger grundlegende Fragen bleiben vor der Kontaktaufnahme offen.
Was häufig nicht funktioniert
Einzelne Tipps ergeben noch keinen Plan
Du änderst Überschriften, gestaltest Buttons neu und optimierst Bildformate. Nach einigen Wochen hast du viel gearbeitet, kannst die Wirkung aber kaum beurteilen. Lege zuerst fest, welches Problem du lösen möchtest. Anschließend kannst du Maßnahmen nach Bedeutung und Aufwand ordnen.
Drei typische Fehler begegnen mir dabei immer wieder:
Nur auf Werkzeuge und Punktzahlen schauen. Ein SEO-Score oder Performance-Wert kann Hinweise geben. Er ersetzt keine Beurteilung deiner Inhalte, deines Angebots und deiner Zielgruppe.
Mit dem Design beginnen, obwohl das Angebot unverständlich bleibt. Eine neue Gestaltung kann eine gute Struktur unterstützen. Ein ungeordnetes Angebot bleibt auch mit neuen Farben und Schriften schwer verständlich.
Alles gleichzeitig verändern. Wenn du ohne Prioritäten an Texten, Navigation, Technik und Gestaltung arbeitest, verlierst du schnell den Überblick und kannst Ergebnisse kaum zuordnen.
Eine sinnvolle Optimierung beginnt deshalb mit den richtigen Fragen und einer nachvollziehbaren Reihenfolge.
Website selbst optimieren oder professionell prüfen lassen?
Du kannst viele Verbesserungen selbst angehen. Dazu gehören veraltete Inhalte, unverständliche Formulierungen, fehlende Informationen und defekte Links. Kostenlose Werkzeuge helfen dir außerdem bei ersten technischen Messungen.
Eine Einschätzung von außen wird besonders wertvoll, wenn mehrere Probleme zusammenkommen oder dir die Einordnung der Ergebnisse schwerfällt.
| Situation | Was sinnvoll sein kann |
|---|---|
| Einzelne Texte oder Bilder sind veraltet | Gezielte Überarbeitung |
| Die Website funktioniert, doch das Angebot bleibt unverständlich | Inhalte und Positionierung prüfen |
| Du siehst technische Warnungen, kennst ihre Bedeutung aber nicht | Technische Grundlagen einordnen lassen |
| Du bekommst Besucher und kaum Anfragen | Angebot, Suchintention und Besucherführung gemeinsam betrachten |
| Du kennst die größten Schwachstellen nicht | Persönlichen Website-Check durchführen lassen |
| Angebot und Seitenaufbau brauchen eine neue Grundlage | Website-Strategie entwickeln |
Die Tabelle bietet eine erste Orientierung. Wenn mehrere Punkte zutreffen, lohnt sich eine genauere Betrachtung.
Was du jetzt konkret tun kannst: In 5 Schritten zur sinnvollen Optimierung
Du musst nicht sofort eine komplette Website-Analyse beauftragen. Mit den folgenden fünf Schritten verschaffst du dir zunächst selbst einen Überblick.
Schritt 1: Lege fest, was deine Website erreichen soll
Soll sie mehr passende Anfragen unterstützen, dein Angebot verständlicher erklären oder deine regionale Auffindbarkeit verbessern? Formuliere ein konkretes Ziel. „Die Website soll besser werden“ ist dafür zu ungenau.
Hilfreich sind Ziele, die du zumindest teilweise überprüfen kannst:
- Anzahl qualifizierter Website-Anfragen pro Monat
- Anzahl der abgesendeten Kontaktformulare oder gebuchten Erstgespräche
- Anteil der Besucher einer wichtigen Leistungsseite, die eine gewünschte Handlung ausführen
- organische Klicks auf relevante Seiten
- Entwicklung der Sichtbarkeit für passende Suchanfragen
Wenn du die Conversion Rate einer Leistungsseite betrachten möchtest, musst du zuerst festlegen, welche Handlung als Conversion zählt und wie du sie datenschutzkonform misst.
Wähle keine beliebige Zielzahl, weil sie gut klingt. Für einen Selbständigen mit einem hochpreisigen Angebot können zwei passende Anfragen wertvoller sein als zwanzig Kontakte ohne Aussicht auf Zusammenarbeit. Sinnvolle Kennzahlen hängen von deinem Angebot und deinen Unternehmenszielen ab.
Schritt 2: Prüfe deine wichtigsten Seiten aus Besuchersicht
Beginne mit der Startseite und den wichtigsten Leistungsseiten. Stell dir vor, du kennst dein Unternehmen noch nicht.
Verstehst du das Angebot? Findest du Antworten auf typische Fragen? Erkennst du den nächsten Schritt? Notiere alles, was unverständlich oder umständlich wirkt.
Bitte möglichst auch eine Person um Rückmeldung, die dein Angebot noch nicht gut kennt. Was für dich selbstverständlich ist, kann bei neuen Besuchern Fragen auslösen.
Schritt 3: Schau dir vorhandene Daten an
Prüfe in der Google Search Console, welche Suchanfragen und Seiten bereits Sichtbarkeit haben. Falls du ein datenschutzkonform eingebundenes Analyse-Werkzeug nutzt, können auch dessen Daten Hinweise geben.
Schau zum Beispiel, welche Leistungsseiten besucht und welche Kontaktmöglichkeiten genutzt werden. Zahlen zeigen dir, was passiert. Die Ursache erklären sie nicht in jedem Fall.
Wenige Daten sind kein Grund, jede Veränderung aufzuschieben. Ziehe deine Schlussfolgerungen dann vorsichtiger und beobachte die Ergebnisse nach der Umsetzung.
Schritt 4: Prüfe die technischen Grundlagen
Teste die wichtigsten Seiten auf Smartphone und Desktop. Kontrolliere Formulare, Links und Buchungsmöglichkeiten. Nutze bei Bedarf PageSpeed Insights, um technische Auffälligkeiten zu erkennen.
Prüfe außerdem, ob WordPress und die eingesetzten Komponenten gepflegt werden und zuverlässige Backups vorhanden sind. Nicht jede Warnung braucht sofort eine Lösung. Vorrang haben Probleme, die die Nutzung beeinträchtigen oder ein konkretes Risiko darstellen.
Schritt 5: Sortiere deine Maßnahmen nach Wirkung und Aufwand
Nach der Prüfung hast du vermutlich eine längere Liste. Arbeite sie nicht einfach von oben nach unten ab.
Stelle dir bei jeder Maßnahme zwei Fragen: Wie stark könnte diese Änderung meine Website verbessern? Wie aufwendig ist die Umsetzung?
Diese Reihenfolge hilft dir bei der Einordnung:
- Verständlichkeit: Können Besucher dein Angebot erkennen und einordnen?
- Anfragehürden: Funktionieren Kontaktmöglichkeiten und sind die nächsten Schritte erkennbar?
- Auffindbarkeit: Erreichen deine Inhalte die Menschen, für die dein Angebot relevant ist?
- Weitere Verbesserungen: Welche gestalterischen oder technischen Anpassungen bringen zusätzlichen Nutzen?
Akute Sicherheitsprobleme, defekte Formulare und andere kritische Fehler gehören sofort auf die Liste. Eine kleine Änderung mit voraussichtlich großer Wirkung hat häufig Vorrang vor einer aufwendigen Designanpassung, die hauptsächlich die Optik verändert.
So entsteht ein nachvollziehbarer Aktionsplan statt einer endlosen Aufgabenliste.
Häufige Fragen zur Website-Optimierung
Was bedeutet es, eine Website optimieren zu lassen?
Bei einer professionellen Website-Optimierung werden bestehende Seiten gezielt verbessert. Das kann Inhalte, Suchmaschinenoptimierung, Besucherführung, Design oder Technik betreffen. Welche Maßnahmen sinnvoll sind, ergibt sich aus dem Ziel und einer vorherigen Analyse. Eine seriöse Optimierung beginnt deshalb mit einer Bestandsaufnahme und einer nachvollziehbaren Priorisierung.
Wann lohnt es sich, meine Website optimieren zu lassen?
Eine professionelle Prüfung lohnt sich besonders, wenn deine Website wenige passende Anfragen unterstützt, dein Angebot nicht mehr richtig abbildet oder du viele mögliche Verbesserungen siehst und ihre Bedeutung nicht einschätzen kannst. Auch bei technischen Problemen hilft eine strukturierte Analyse. Ein vollständiger Relaunch ist dafür nicht in jedem Fall erforderlich.
Was ist der Unterschied zwischen Website-Check und Website-Audit?
Die Begriffe werden uneinheitlich verwendet. Ein Website-Check ist häufig eine kompakte Bestandsaufnahme mehrerer Bereiche. Ein Website-Audit kann einzelne Themen wie Technik, SEO oder Barrierefreiheit deutlich tiefer untersuchen. Achte deshalb weniger auf die Bezeichnung. Prüfe, welche Bereiche untersucht werden, wie ausführlich die Ergebnisse ausfallen und welche Empfehlungen du erhältst.
Kann ich meine Homepage selbst optimieren?
Viele Verbesserungen kannst du selbst umsetzen. Aktualisiere veraltete Texte, beschreibe dein Angebot verständlicher, ergänze interne Links und teste die mobile Darstellung. Prüfe nach jeder Änderung, welches Ziel sie unterstützt. Wenn mehrere Bereiche betroffen sind oder dir die Priorisierung schwerfällt, kann eine professionelle Analyse deine eigene Arbeit sinnvoll ergänzen.
Hilft eine Website-Optimierung automatisch bei Google?
Verbesserungen an Inhalten, Struktur und Technik können Suchmaschinen helfen, deine Website besser zu verstehen. Sie können zugleich die Nutzung für Besucher erleichtern. Bestimmte Rankings oder mehr organischer Traffic lassen sich daraus nicht garantieren. Der Erfolg hängt unter anderem von Wettbewerb, Nachfrage, Qualität der Inhalte und technischer Ausgangslage ab.
Brauche ich für mehr Kundenanfragen eine neue Website?
Wenn technische Grundlage, Aufbau und Inhalte grundsätzlich passen, können gezielte Verbesserungen ausreichen. Ein Relaunch wird eher sinnvoll, wenn dein Angebot heute grundlegend anders aussieht, die vorhandene Struktur die Orientierung erschwert oder technische Probleme jede Änderung kompliziert machen. Prüfe deshalb zuerst den Zustand der Website und die Ziele deines Unternehmens.
Was bekomme ich bei einem persönlichen Website-Check?
Bei meinem persönlichen Website-Check untersuche ich dein Angebot, deine Inhalte, die Besucherführung und die technischen Grundlagen. Du erhältst einen schriftlichen Bericht mit konkreten Empfehlungen und einer Priorisierung. In einem 30-minütigen Gespräch besprechen wir die Ergebnisse, offene Fragen und die nächsten sinnvollen Schritte für deine Website.
Fazit: Erst prüfen, dann gezielt optimieren
Wenn deine Website wenige passende Anfragen bringt, brauchst du zuerst eine fundierte Einordnung. Prüfe Angebot, Besucherführung, Auffindbarkeit, Technik und Vertrauen als zusammenhängendes System. So erkennst du, welche Veränderungen voraussichtlich Wirkung entfalten und welche Aufgaben warten können.
Eine gezielte Überarbeitung kann völlig ausreichen. Einen größeren Umbau solltest du erst dann planen, wenn Struktur, Technik oder Angebot mit einzelnen Anpassungen nicht mehr sinnvoll zusammenfinden.
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Du möchtest deine Website optimieren und weißt nicht, wo du anfangen sollst?
Mit meinem persönlichen Website-Check bekommst du eine fundierte Einschätzung von außen. Ich prüfe dein Angebot, deine Inhalte, die Besucherführung und die technischen Grundlagen. Du erhältst einen schriftlichen Bericht mit konkreten Empfehlungen und Prioritäten. In einem 30-minütigen Gespräch gehen wir die Ergebnisse gemeinsam durch.
So weißt du, welche Veränderungen sinnvoll sind, was warten kann und ob deine Website einen größeren Umbau braucht.
Persönlichen Website-Check ansehen
479 € netto, inklusive schriftlichem Bericht und 30-minütigem Auswertungsgespräch. Wenn anschließend mein Hauptangebot für dich passt, rechne ich den Betrag an.
