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WordPress aufräumen

Checkliste: Schritt für Schritt WordPress aufräumen

Inhalt

WordPress aufräumen, wieso das denn, wirst du dich nun fragen!?

Lass es mich anhand eines Beispiels erklären: Autos sollten regelmäßig eine Inspektion erhalten. Sie müssen gewartet werden, Sie brauchen Öl, Frostschutz und Scheibenwaschmittel, der Reifendruck sollte  auch hin und wieder kontrolliert werden und viele Dinge mehr.

So ist es auch mit deiner WordPress Website. Wenn du deine WordPress Reinigung und Optimierung nicht regelmäßig auf deiner ToDo-Liste stehen hast, dann solltest du wenigstens einmal im Jahr aufräumen und deine Website wieder ein bisschen “frisch” machen.

Vielleicht hast du sowieso schon festgestellt, dass dein Homepage nicht mehr so schnell ist, wie nach der Neuinstallation.

Sammelt sich zu viel Müll an, lädt deine Website deutlich langsamer, dein Backend wird unübersichtlicher und reagiert ebenfalls träge.

Reagiert deine WordPress Website langsam, hat dies auch ungünstige Auswirkungen auf deine SEO Performance.

WordPress aufräumen, schneller machen
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WordPress aufräumen beginnt mit Backup erstellen

Du hast bestimmt viel Zeit in deine Website oder in deinen Blog gesteckt. Es wäre schade um die ganze Arbeit, wenn diese auf einmal weg wäre. Deshalb erstelle ich zusätzlich vor meinen Aufräumaktionen ein Backup. Damit du keine bösen Überraschungen erlebst, solltest du das auch tun!
WordPress aufräumen

Dafür verwende ich UpdraftPlus.
Erst dann beginne ich mit dem Aufräumen.
Achte auch darauf, dass maximal 2 Backups im Backend gespeichert sind.

Deine Backups sind unbedingt auch auf einem anderen Speicherort gesichert (Google Drive, One Drive oder Dropbox)!

PLUGINS PRÜFEN: WELCHE BRAUCHST DU WIRKLICH

WordPress aufräumen

Wer liebt sie nicht, die kostenlosen Plugins von WordPress. Zahlreich installiert und ausprobiert, dann wieder deaktiviert, verschwenden sie Platz in deinem WordPress.

Das ist nicht gut und kann zu Fehlerseiten führen.


Geh zu deiner Plugin Liste und durchforste alle inaktiven Plugins. Diese entfernst du als erstes.

Als nächstes schaust du dir alle aktiven Plugins an und überlegst dir, brauche ich alle Plugins und nutze ich diese wirklich.

Viele Plugins haben Funktionen von anderen Plugins mittlerweile mit an Bord. Das ist unnötig.

Wenn du sehr viele Plugins installiert hast, kannst du dir auch überlegen, Hilfe in Anspruch zu nehmen.

In manchen Fällen benötigst du nur einen kleinen Codeschnipsel und könntest dir das ein oder andere Plugin sparen.

Denn beachte, je mehr Plugins, desto langsamer wird WordPress.

Danach teste auf deiner Seite, ob das Deaktivieren irgendwelche negative Folgen hatte. Sind diverse Funktionen beeinträchtigt? Wenn ja, musst du das entsprechende Plugin wieder aktivieren, alle anderen löscht du nach der Überprüfung komplett.

THEMES PRÜFEN

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Benötigt werden normalerweise maximal zwei Themes:

Dein aktuelles Theme und ein Standard Theme von WordPress.

Das zweite Theme deshalb, damit du im Notfall darauf zurückgreifen kannst, wenn dein benutztes Theme Probleme bereitet.

Solltest du ein Child-Theme nutzen, musst du das Parent-Theme auch behalten. Nicht löschen!

Sieh dir an, ob alle Themes relevant sind. Manchmal wird ein Theme automatisch installiert, bei einem WordPress Update oder bei der Installation von WordPress.

Diese Themes werden nicht unbedingt benötigt. Das Löschen von nicht benötigten Themes ist ein bisschen versteckt, deshalb habe ich dir hier Bildausschnitte hinzugefügt.

In 10 Schritten zur eigenen WordPress Website
WordPress aufräumen-Theme löschen
Lösche nun alle Themes, die du nicht benötigst.

Mediathek aufräumen, ausmisten und verkleinern

WordPress aufräumen

Hier lohnt sich das Aufräumen oft wirklich. Die Mediathek trägt einen großen Teil dazu bei, wie groß dein WordPress und wie lange die Ladezeit ist.

Sollten Videos in deiner Mediathek liegen, dann lade diese besser bei Vimeo oder Youtube hoch und bette sie anschließend auf deiner Seite ein.

Dein Google-Ranking leidet, wenn der Pagespeed deiner Website grottenschlecht ist.

In der Mediathek werden alle Bildmaterialien, Grafiken, Audiodateien usw. aufgeführt und gespeichert. Oft dümpeln Bilder herum, die einfach nicht gebraucht werden. Aber was kann denn nun weg?
Nicht jedes Bild was hier aufgeführt ist, ist auch mit deiner Webseite verknüpft. Der erste Schritt ist, die Mediathek manuell zu bereinigen.
Lösche alle Bilder, bei denen du sicher bist, dass du sie nicht mehr benötigst.

Ich benutze das Plugin Media Cleaner. Das Plugin findet automatisch alle nicht verwendeten Bilder in der Mediathek. Aber Vorsicht! Geh die Liste manuell durch. Nutzt du einen PageBuilder (Elementor, Divi Builder, WPBakery), kann es sein, dass Bilder angezeigt werden, die du noch benötigst.

Auch hier ist es selbstverständlich, dass du vor der Bereinigungsaktion ein Backup erstellt hast!

Mit dem Plugin Real Media Library kannst du deine Mediathek in Ordnern sortieren.

So ist deine Mediathek künftig besser organisiert und strukturiert.

Ein weiteres umfangreiches Plugin, in englischer Sprache und für Fortgeschrittene gedacht, ist das Tool Media Library Assistant.

Mein Tipp für die Organisation von deinen Mediendateien:

BILDER OPTIMIEREN

Da du dich sowieso gerade in der Mediathek befindest, kannst du auch gleich deine Bilder auf die Performance überprüfen. Dies ist sehr wichtig für die Ladezeiten deiner Website, aber nicht nur! Selbstverständlich hast du beim Hochladen der Mediendatei eindeutige Name vergeben, den Alternativ Text ausgefüllt, Titel hinzugefügt, sowie eine Beschreibung?! Denn dies ist sehr wichtig für die Suchmaschinenoptimierung, um mit deiner Website auch über die Bildersuche bei Google gefunden zu werden! Außerdem hat der Alt-Text eine wichtige Bedeutung um barrierefreie Inhalte zur Verfügung zu stellen und erleichtert den Zugang zu digitalen Inhalten.

In welcher Größe  sind deine Bilder vorhanden?

  • Große Bilder, z.B. für die Hero-Sektion, sollten max. 100 – 250 kB,
  • kleine Bilder ca. 50 kB,
  • Icons | Buttons ca. 10 kB 

Optimalerweise sind deine Bilder im JPEG Format gespeichert. Bilder mit transparentem Hintergrund im PNG-Format.

Ich passe meine Bilder vorab in einem Bildbearbeitungsprogramm  an (Photoshop | Gimp), stelle die Auflösung auf 72 oder 96 ppi, im Anschluss wähle ich „für Web speichern“.

Um Bilder weiter zu optimieren, empfehle ich: das Bild noch mit dem Online-Tool Tinypng zu bearbeiten.

Nutze auch ein Plugin für die Bildoptimierung. Ich verwende: ShortPixel Image Optimizer. Einfach die maximale Bildgröße festlegen und die hochgeladenen Bilder werden automatisch beim Upload schon skaliert. Das ist sehr hilfreich, wenn weitere User die Möglichkeit haben auf deiner Website Bilder hochzuladen.

Ein weiteres Plugin, was ich empfehlen kann ist: Imsanity

Teste, welches der beiden Plugins dir besser zusagt.

Möchtest du Bilder oder Dateien in deiner Mediathek unkompliziert ersetzen, dann kann ich dir dieses Plugin empfehlen:

Enable Media Replace.

SEITEN UND BEITRÄGE überprüfen

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Als nächstes werden die Seiten und Beiträge überprüft. Was befindet sich auf den Status Entwurf, was ist hier noch notwendig, kann der ein oder andere Entwurf gelöscht werden. Dann weg damit.
Weg mit alten Seiten. Hierzu zählen alte Landingpages, alte Seitenversionen. Werden alle noch veröffentlichten Seiten und Beiträge benötigt? Nein? Dann auch weg damit! Vergiss nicht für Seiten und Beiträge, die online waren, eine Weiterleitung auf eine aktuell erreichbare Seite zu erstellen.
Bei der Gelegenheit, notiere dir Beiträge, die nicht mehr aktuell sind und eine Überarbeitung benötigen (Zahlen, Daten, Fakten). Und erledige dies ebenfalls in naher Zukunft.

DATENBANK BEREINIGEN: REVISIONEN & CO.

WordPress speichert alles in einer Datenbank.
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Von deinen Beiträgen werden automatisch Revisionen angelegt. Das kann nützlich sein, da ältere Versionen eines Artikels noch zur Verfügung stehen, die wiederhergestellt werden können.
Gleichzeitig ist es so, dass mit der Zeit sehr viele Revisionen zusammenkommen, was die Datenbank von WordPress natürlich unglaublich aufbläht. Oft können dann Seiten und Beiträge nicht mehr bearbeitet werden, weil die Datenbank so angeschwollen ist.

Das Plugin WP-Sweep ist zum Bereinigen hervorragend geeignet. Auch hier: Vor solchen Aktionen, bitte immer zuerst ein Backup machen!
Für die Zukunft kannst Du das Plugin Companion Revision Manager – Revision Control nutzen, um vorab einzustellen, wieviel Revisionen du behalten möchtest.
Andere Plugins, die du testen kannst: WP-OptimizeOptimize Database, oder WP Rocket.

SPAM UND KOMMENTARE LÖSCHEN

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Prüf die Kommentar Liste. Oft geht sehr viel Spam ein. Löschen!
Natürlich solltest du ein Anti Spam Plugin einsetzen, wie Antispam Bee.

DEFEKTE LINKS FINDEN

Besucher deiner Website bekommen einen 404-Fehler angezeigt, wenn ein Link zu deiner URL führt, der nicht (mehr) existiert. Das ärgert nicht nur deine Website Besucher, sondern auch Google.

Das Plugin Broken Link Checker überprüft deine Website automatisch auf fehlerhafte Links, die du unter Werkzeuge – Fehlerhafte Links findest und dann auch hier bearbeiten und gegebenenfalls löschen.

Eine andere Möglichkeit ist das Online Tool: Dr. Link Check
oder das SEO-Tool-Seobility.

NICHT MEHR BENÖTIGTE BENUTZER LÖSCHEN

Haben mehrere Leute Zugriff auf deine Website? Wenn du für diverse Personen Zugänge auf deiner Website erstellt hast, prüf auch diese und lösche nicht mehr benötigte Zugänge.

KATEGORIEN UND TAGS PRÜFEN

Nutzt du alle Kategorien und Tags? Nein? Dann lösche alles, was keinen Beitrag zugeordnet ist. Ist deine Struktur überhaupt noch aktuell? Überprüfe und ändere auch dies gegebenenfalls.

SIDEBAR AKTUALISIEREN

Inhalte, die hier veraltet sind, können weg. Hier sollten aktuelle Beiträge publiziert werden. Was alt ist kann weg.

INHALTE CHECKEN

Sachverhalte verändern sich. Prüfe wichtige Seiten, vor allen Dingen Evergreen Beiträge oder Tooltipps. Sind diese noch aktuell. Passt bei der Kontaktseite alles: E-Mail-Adresse, Telefonnummer richtig hinterlegt? Impressum und die Datenschutzerklärung sind noch aktuell? Hast du an deiner Website Änderungen vorgenommen und ist dadurch deine Datenschutzerklärung oder das Impressum nicht mehr aktuell?

PAPIERKÖRBE PRÜFEN UND LEEREN

Überprüfe zum Schluss alle Papierkörbe und leere diese.

PHP Version aktualisieren

Wie alt ist deine PHP Version? Die Empfehlung von WordPress selbst ist PHP-Version 7.4 oder höher.

WordPress aufräumen

Bei All-Inkl findest du die installierte Version in der technischen Verwaltung (KAS), „Domain-Bearbeiten“.

REGELMÄSSIGE WARTUNG IST WICHTIG !

Ich erledige monatlich diverse notwendige Wartungsarbeiten, um in erster Linie Sicherheitslecks zu schließen, denn mein größter Horror wäre, wenn meine Website plötzlich nicht mehr funktioniert.
Mein WordPress bleibt dadurch das ganze Jahr über gleich schnell, verbraucht weniger Speicherplatz, ist benutzerfreundlicher und ist für Suchmaschinen besser optimiert.
Viel Spaß beim Aufräumen!

DU BRAUCHST HILFE?

Für dich ist das ein sehr leidiges Thema? Du schiebst diese Aufgaben gerne vor dir her? Oder du bist mit diesem technischen Kram unsicher und möchtest eine Wartung nicht alleine für deine Website durchführen?

Gerne übernehme ich für dich die wichtigsten Aufgaben, die nötig sind, um deine Website längerfristig sicher, schnell und SEO-freundlich zu halten.
So kannst du dich auf dein Business konzentrieren und hast eine Sorge weniger.

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